Troja

TROJA – music for films

Die Band

Die Band TROJA wurde vom Pianisten Peter Zihlmann 2003 ins Leben gerufen. Von allem Anfang an war es dem Trio wichtig, einen eigenen Bandsound zu entwickeln und möglichst viele Facetten der drei „traditionellen“ Instrumente Piano, Bass und Schlagzeug zum Klingen zu bringen. Die Musik, welche ausschliesslich aus eigener Feder stammt, zeugt daher auch von enormer Vielfalt. Da wechseln sich funkige High-Energy Passagen und fast kammermusikalische, folkige Sequenzen ab, mal ist die Musik luftig schwebend, dann wieder dicht und erdig. Durch ihren breiten musikalischen Background verstehen es die drei Musiker dabei gekonnt, das Ganze zu einem homogenen Gesamtbild zu verschmelzen. So erwartet den Zuhörer spannende, frische und zeitgemässe Triomusik.

TROJA war 2003 an verschiedenen Orten der Schweiz zu hören, unter anderem an den Stanser Musiktagen, dem Young Lions Jazz Festival Zürich und am Jazzfestival Montreux, wo ihr Programm am Chrystler Jazz Award mit dem „Special Prize for Best Composition“ ausgezeichnet wurde. Seither ist das Trio mehrfach durch die ganze Schweiz, aber auch durch Deutschland, Belgien und die Niederlande getourt und hat mit „Island sceneries“ (2007 Brambus Records) und „JUF“ (2011 Unit Records) zwei Studio-Alben eingespielt.
Mit „music for films“ legen Peter Zihlmann, Patrick Sommer und neu Andreas Wettstein nun ihr 3. Album vor, welches durchaus an den für TROJA typischen Sound anknüpft, aber auch mit neuen Facetten überrascht.

Music for films

„Mit wenigen Anschlägen versetzt er sein Publikum in einen verschatteten Zauberwald, in dem die unglaublichsten Dinge wahr werden können.“ schreibt der Bund über das Spiel des Pianisten Peter Zihlmann. Und getreu diesem Motto nehmen er und seine musikalischen Weggefährten Patrick Sommer (b) und Andreas Wettstein (dr) den Zuhörer auf ihrem neusten Album „music for films“ vom ersten Moment an auf eine Reise in ihre eigene, facettenreiche Klangwelt. Dass die Musik von TROJA zuweilen Bilder im Kopf des Zuhörers weckt kommt nicht von ungefähr, denn die 3 Musiker – des öfteren angesprochen auf die Tatsache, dass ihre Musik zuweilen an Filmsoundtrack erinnere – beschlossen, für die Entwicklung des neues Programmes von konkreten Szenen und Bildern auszugehen. Gleich mit den ersten Takten des Openers „Weites Land“ tut sich denn auch eine imaginäre Landschaft auf, auf der Piano, Bass und Schlagzeug subtil eine Szenerie zu zeichnen beginnen. Danach führt die imaginäre Reise weiter in schummrige Bars mit versoffenen Kommissaren und gefallenen Helden („Euro Krimi“, „Ballad of the fallen“), in heimatliche Gefilde („Gebetsruf“, „Verdingbueb“), aber auch über die Landesgrenzen hinaus zu kulturellen Schmelztiegeln und Brennpunkten („Istanbul“, „Schindler“), bis sie schliesslich erneut in der Landschaft ausklingt (Country Side). Wichtig ist dazu aber zu sagen, dass es bei der Entwicklung der Musik nicht nicht in erster Linie darum ging, rigide an den einzelnen Szenen und Bildern fest zu halten, sondern diese lediglich als Inspirationsquelle für die Komposition und Improvisation zu nutzen. Deshalb kann – und soll es natürlich auch – gut sein, dass sich vor dem geistigen Auge des individuellen Zuhörers ganz andere Welten und Stimmungen auftun. Hingegen eines ist sicher: „music for films“ bietet auf jeden Fall Kopfkino im besten Sinne.

Hörproben

Weites Land

Unit Records2016

 

Pressestimmen

«Weites Land besticht durch stimmungsvolle Jazz-Soundscapes» — Concerto

«Mit wenigen Anschlägen versetzt Peter Zihlmann sein Publikum in einen verschatteten Zauberwald, in dem die unglaublichsten Dinge wahr werden können.» — Der Bund

«Nach einer ersten Eruption ging das ganze Trio in eine freie Improvisation über und von Minute zu Minute stieg das Staunen über soviel musikalischen Erfindergeist und Kunsthandwerk. Die Organisation der Leusdener Jazzkonzerte mit der Einladung dieses Trojanischen Pferdes ein goldenes Händchen bewiesen.» — Leusdener Krant